In Abschnitt 1 hatten zu Beginn beide Teams gute Chancen, wobei Freiburg im Vergleich zu den Hausherren ein wenig mehr Druck aufs Gehäuse von Leipzigs Goalie Sebastian Staudt ausüben konnte. Allerdings merkte man der Mannschaft von Leos Sulak an, dass ihr die Umstellung auf die kleinere Eisfläche durchaus schwer fiel: Der EHC war in der Abwehr nicht so geordnet wie gewohnt und kam auch nicht richtig in die Zweikämpfe. Im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts steigerten sich die IceFighters zunehmend und gingen durch Routinier Jedrzey Kasperczyk nicht unverdient mit 1-0 in Führung. Gegen Ende des ersten Drittels bewahrte EHC-Keeper Christoph Mathis seine Farben mit mehreren starken Saves vor einem höheren Rückstand. Leipzig präsentierte sich vor eigenem Publikum bissig und deutlich stärker als am Ostermontag in Freiburg.
Nachdem der EHC im ersten Drittel noch wesentliche Probleme mit den Gegebenheiten in Leipzig hatte, kam Freiburg in Abschnitt 2 besser ins Spiel. Dabei konnte Freiburg zwei Überzahlgelegenheiten ausnutzen: Zunächst gelang Niko Linsenmaier im Nachstochern der 1-1 Ausgleich in der 22. Spielminute, vier Minuten später erzielte Steven Billich die Freiburger Führung. Der Außenstürmer überwand Sebastian Staudt im zweiten Versuch zum 2-1, das dem EHC nun Selbstvertrauen und Sicherheit brachte. Die Hausherren hielten dagegen und so entwickelte sich im 2. Drittel ein spannendes, enges Match. Der EHC agierte nun wesentlich strukturierte, Leipzig hielt mit kämpferischem Einsatz vor der lautstarken heimischen Kulisse dagegen.
Tore:
1-0 (14:35) Jedrzej Kasperczyk (Fabian Hadamik/Marvin Miethke)
1-1 (21:36) Nikolas Linsenmaier (Petr Haluza/Mirko Sacher - 5:4)
1-2 (25:56) Steven Billich (Chris Billich, Marc Wittfoth - 5:4)
Zuschauer:
Schiedsrichter: Marc Iwert
Strafminuten: Leipzig, Freiburg
Die Aufstellung des EHC:
Mathis
Brückmann, Sacher / Wiecki, N. Linsenmaier, Haluza
Vavrusa, Frank / Wittfoth, C. Billich, S. Billich
Rießle, Meyer / Herm, Bräuner, T. Linsenmaier
Kästle / Peleikis, Saccomani, Airich